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Die Projektgruppe "Reitrecht" sucht DICH

VFD Aktuell

Birgit Hüsing, Schriftführerin im VFD-Präsidium, Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e.V. (VFD) schickt uns folgende Anfrage. Interessierte melden sich am besten bei der Pressebeauftragten Berlin-Brandenburg Landesverband:

Liebe Landesvorstände,
auf der Budel hat der Bundesverband den Auftrag erhalten, eine Projektgruppe „Reitrecht“ unter meiner Federführung zu installieren und den Sachstand zum Thema in allen Landesverbänden zur erweiterten Bundespräsidiumssitzung (EBPS) im November zu präsentieren. 


In den letzten Wochen ist mir die Bedeutung dieses Themas für die VFD immer wieder bewusst geworden:

  • In der Mitgliederbefragung und auf der Equitana war „freies Reiten“ eines der Top-Themen.
  • Im Kuratorium Sport & Natur wird ein bundesweites, gleichberechtigtes Betretungsrecht gefordert.
  • In mehreren Bundesländern stehen Änderungen der Reitgesetzgebung und/oder Reitverbotsüberlegungen für bestimmte Gebiete an.
  • In NRW haben der VFD-Einsatz gegen das „Hunde-Verbot“ beim Reiten und die VFD-Klagen gegen gesetzeswidrige Reitregelungen für neues Interesse an unserer Vereinigung gesorgt.
  • Touristiker fordern vermehrt „Besucherlenkung“ über ausgewiesene Reitrouten.
  • Die Waldeigentümer halten ein liberales Reitrecht gar für verfassungswidrig.

Ihr seht: unser Gründungszweck ist noch immer aktuell. Ohne gleichberechtigte Nutzung aller Wege nützen uns weder gute Ausbildung für Gelände- und Wanderreiter, noch eine tolle Öffentlichkeitsarbeit oder die besten Ideen zum Naturschutz.

Deshalb lasst uns loslegen: Gesucht wird für jeden Landesverband ein Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin, der/die Zeit und Interesse am Thema Reitrecht hat. Das muss kein Jurist sein, wir brauchen auch aktive Wanderreiterinnen, Verwaltungsmenschen, Naturschützer oder einfach Pferdeleute mit gesundem Menschenverstand. Ich werde dann eine erste Telefonkonferenz einberufen, auf der wir das weitere Vorgehen besprechen können.

Ihr habt es sicherlich schon gehört oder gelesen: Das Präsidium hat das Jahr 2021 zum „Jahr des Betretungsrechts" erklärt.
Der dazu auf Facebook veröffentlichte Artikel hat uns etwa 5.000 neue Fans beschert. Daran sehen wir, dass unser Gründungsthema „Verhinderung von Reitverboten" auch nach fast 50 Jahren noch aktuell und wichtig ist.
Leider hören wir aus einigen LV schlechte Neuigkeiten. Betretungsrechte werden (wie z.B. in Schleswig-Holstein) immer noch verweigert oder (wie z.B. in Bayern) neu eingeschränkt. Deshalb möchten wir zunächst unsere Zusammenfassung über die Reitrecht-Probleme in Deutschland aktualisieren:
Parallel möchten wir die Projektgruppe Reitrecht wiederbeleben. Dabei soll es nicht um die ausführliche Beschreibung des Status Quo gehen (wo darf man warum nicht reiten?). Vielmehr möchten wir herausarbeiten, wie wir strategisch vorgehen können, um ein allgemeines, einheitliches Betretungsrecht in allen Bundesländern zu erreichen. Gerade im Superwahljahr 2021 dürften viele Politiker mit einem Ohr am Wähler sein – wie können wir ihnen unsere Positionen vermitteln? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es um unsere Ziele durchzusetzen?  Wie reden wir mit den Behörden vor Ort, damit wir möglichst viel für unsere Mitglieder erreichen?

Viele liebe Grüße, Birgit Hüsing