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Kurzbericht vom Internationalen Wanderritt Märkische Schweiz-Warthe-Netze-Region

VFD Veranstaltungen Die VFD war Mitveranstalter des deutsch-polnischen Wanderrittes im Juni 2009. Dazu trafen sich 13 erfahrene Wander- und/oder Distanzreiter aus 6 Bundesländern (neben Brandenburg und Berlin waren auch Teilnehmer aus Sachsen, Sachsen- Anhalt, Niedersachsen sowie aus dem fernen Schwabenland dabei) zum Start im Naturpark Märkische Schweiz. Der Reitverein Pritzhagen, die Naturparkverwaltung und die Naturwacht Brandenburg waren die Hauptorganisatoren für die deutsche Teilstrecke (3 Tage). Weitere 4 Ritttage wurden vor allem durch einen polnischen Reiterhof aus Nowe Polichno gestaltet. Über die gesamte Strecke gab es als Angebot, das durchweg genutzt wurde, zusätzlich zur ortskundigen Führung durch die Naturwacht (René Klinger) bzw. einen polnischen Rittführer eine VFD- Rittführung, so dass wir uns immer in zwei Gruppen mit je ca. 8 bis 10 Reitern
aufteilen konnten.

Die Rittstrecke war landschaftlich sehr abwechslungsreich und verlief überwiegend durch ausgedehnte Wälder, entlang von Bächen und Seen, über breite gemähte Grünlandstreifen durchs offene Oderbruch und auf einer kleinen Teilstrecke direkt an der Uferlinie der Warthe entlang. Das Geläuf hatte durchweg allerbeste Qualitäten. Meine Andalusierstute lief die 8 Ritttage problemlos ohne jeden Hufschutz.

 

Quartier am Reitweiner Spohrn im Oderbruch

 
breite gemähte Grünlandstreifen
erfreuten uns im Oderbruch


Am aufregendsten war der Tag der Grenzquerung. Wir marschierten über eine Oderbrücke nach Küstrin. An den ehemaligen Zollgebäuden wurden wir durch eine große Anzahl von Offiziellen und durch polnische Reiter empfangen. Nach einigen Reden über die Bedeutung des Reittourismus für die Region und leckeren Fischbrötchen geleitete uns die polnische Polizei quer durch den Ort Küstrin bis wir endlich in den ausgedehnten Wäldern wieder über endlose Sandwege zum ersten Quartier in Polen traben und galoppieren konnten.

Das Essen war durchwegs hervorragend und so abwechslungsreich wie die Landschaften, die wir durchritten. Auch Mittags war immer ein warmes Picknick in einem der kleinen Dörfer bei herzlichen Leuten vorbereitet. Leider bleibt nur wenig Auswahl für Vegetarier.

In Polen begeisterten die bunt blühenden und duftenden Hänge und Hochflächen entlang der Warthe, die so fremdartig wirkenden Dörfer und Gehöfte, die Ruhe und Unzerschnittenheit der weitläufigen Landschaft und die Herzlichkeit und Neugier der Menschen, denen wir auf unserem Weg durch das Nachbarland begegnet sind.

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Die polnische Grenze in Sichtweite
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da haben wir eine riesige verfallene
Zistersienser-Verteidigungsanlage (Fort Sarbinowa)
erkundet


Angefüllt mit Erlebnissen und neuen Eindrücken und stolz auf das Durchhaltevermögen unserer Pferde sind wir alle zufrieden von diesem schönen, aber auch anspruchsvollem Ritt zurück nach Hause aufgebrochen.

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Anglerpfad entlang der Warthe bei Santok
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Quartier Sarbinowa der Hausherr bringt Tee
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Gastfreundschaft
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Gastfreundschaft
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eins der ehemaligen Gutshäuser
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Begegnungen



Notiz:

Text: Birgit Groth
Fotos: Markus Schwarze
Fotos: Marion Tuschwitz