über die Pferdesteuer und Kennzeichnung von Reitpferden! Bei Antenne Brandenburg - am 28.11. um 18.30 Uhr im großen Konferenzsaal im Institut für Getreideverarbeitung, Arthur-Scheunert-Allee 40-41 in Nuthetal.

 

Vielerorts in Brandenburg wird mit aller Macht - oder Diplomatie, oder Ideenreichtum - versucht, Pferde und ihre Halter zu vertreiben oder zu verunglimpfen. Überhaupt ist heute sehr Vieles bei Bürgern unerwünscht: Fluglärm, Autoverkehr, legale oder illegale Mülldeponien im Wald, Luftverschmutzung, Feinstaub & Smog, Verödung der Provinz durch Abwanderung von Ärzten, Sparkassen und Supermärkten. An die große Politik ist kein Herankommen.

Auch im Nahbereich findet der Anwohner - oft auch der Städter auf dem Lande -  reichlich Anlaß zu Beschwerde: Der frühe Hahnenschrei, Kirchenglockengeläut zur Unzeit, Hundegebell, Pferdeäpfel, Hufspuren im Wald und vieles mehr. Hier erscheint Abhilfe schon eher möglich. Deshalb wird auf lokaler Ebene protestiert, oft mit unfairen Mitteln. Der Preussenspiegel ist solch ein Medium, das gerne unsachliche Leserbriefe voller unwahrer Behauptungen veröffentlicht, vermutlich um einseitig die Krisentimmung anzuheizen. 


Warum erfährt das Pferd in der Natur, sei es unterm Reiter oder vor der Kutsche, solch eine Ablehnung? Über das Kulturgut Pferd, das durch Jahrtausende den Menschen begleitet und die Besiedelung der Erde mit ermöglicht hat, wurden ganze Bibliotheken geschrieben. In unseren Nachbarländern, ob Frankreich, Polen oder Belgien wäre diese Flut an Hass-Posts undenkbar. Reiten ist dort Nationalsport, und Wanderreiten genießt das allerhöchste Ansehen.

Hierüber wird diskutiert, und zwar bei dieser Veranstaltung: 

auf Einladung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) treffen sich Vertreter der Interessensgruppen 

am 28.11. um 18.30 Uhr im großen Konferenzsaal im Institut für Getreideverarbeitung, Arthur-Scheunert-Allee 40-41 in Nuthetal. 

PodiumsteilnehmerInnen werden sein:  

Nina Binder, 1. Vorsitzende VFD
Mirjam Deponte, Pro Agro 
Ute Hustig, Bürgermeisterin von Nuthetal 

und ggf. Vertreter der Gemeinden Schönwalde/Glien und Ketzin, wo bekanntlich viel Konfliktstoff zwischen Reitern und unzufriedenen Bürgern herrscht. 

Der Veranstalter und wir würden uns natürlich freuen, wenn aus der Reiterschar einige den Weg in die Zuschauer- / und Hörer-Reihen finden könnten. Das Publikum darf mitreden. Wegen der Vielfalt der Probleme und Argumentationen ist eure aktive Teilnahme wichtig. 
Nach meinen Informationen wird die Diskussion live auf dem Antennekanal von Facebook übertragen.  

Bitte meldet eure Teilnahme bei Michaela August, damit wir einen Überblick über die Anzahl der Gäste haben!

Bis bald, am Dienstag 28. November 18.30 Uhr

Nina Binder

Sachliche Berichterstattung wird hier geboten:

http://www.potsdam.tv/mediathek/29283/Fremde_Pferdeaepfel.html

http://www.maz-online.de/Lokales/Dahme-Spreewald/Reiterhoefe-wuerden-Marken-begruessen

Anders als das Waldgesetz es vorsieht: Mit selbst gebastelten Schildern oder Sprüh-Graffitti im Wald zwischen Ravensberg und Teufelssee wird versucht, die Besucherströme zu lenken.

Mit Freunden und Tieren die Natur erkunden - das empfehlen Umweltpädagogen und Soziologen. Jeder Sport fördert zudem die Selbsterziehung und die Erhaltung der Arbeitskraft. Bis dato war also ein Ausritt eine unschuldige Freizeitbeschäftigung, die der Gesundheit und Erholung diente; aber heute müssen sich Reiter immer wieder für ihr Dasein rechtfertigen. Dabei ist mittlerweile allen bewußt, daß der Nutzerdruck auf Naturräume steigt und in der Landschaft gegenseitige Rücksichtnahme unabdingbar ist.

Fotografin: Ute Schüler